Raben und Krähen am Zuckermais

Diese sehr intelligenten Vögel wissen genau, dass unter jungen Maistrieben leckere Körner zu finden sind. Diese fressen sie und lassen den Rest liegen.

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Im konventionellen Anbau wird das Saatgut gebeizt, um es für Tiere ungenießbar zu machen.

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Im biologischen Anbau gibt es nicht allzuviele Beizmittel, die Vögel fern halten. Einige Profis machen das mit verrottendem Rinderblut…muss man mögen.
Wer das im kleinen Maßstab etwas übertrieben findet, kann die Aussaat mit Vlies oder Netz bedecken.
Auf dem Beet sind öfters Vögel unterwegs,die scharf auf unsere Maiskörner sind, deswegen werden wir den Mais ab dieser Saison nicht säen, sondern pflanzen. Mais-Jungpflanzen haben die Nährstoffe im Korn schon aufgezehrt und sind so uninteressant.
Übrigens ist die Wahrscheinlichkeit, dass Vögel den eigenen kleinen Maisacker entdecken, nicht besonders hoch. Wenn es aber passiert, ist es sehr ärgerlich, weil oft alles weggefressen wird.
Dann hilft nur noch Nachsäen. Da Mais schnell keimt, ist der Zeitverlust nicht allzu kritisch.

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