Tomatenkultur 2014

Die erste Hälfte des Jahres war wirklich sehr gut für Gewächshaus- und Freilandtomaten. Die warme, sonnige und trockene Witterung im Frühjahr 2014 war sowohl für Freilandtomaten als auch im Gewächshaus sehr förderlich:

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Das ist der Stand auf dem Beet Ende Mai. Pflanztermin war der 10.April. Das Frostschutzvlies war nur einmal im Einsatz.
Leider setzte Ende Juni, kurz nachdem die ersten Tomaten erntereif waren, die „Regenzeit“ ein. Im Juli und August regnete es ungewöhnlich oft. Das Beet war ständig feucht und warm.
Optimale Bedingungen also für die Kraut und Braunfäule. 5 Wochen später waren alle Tomaten braun und matschig. Sehr schade…letztes Jahr war das genaue Gegenteil der Fall.
Im geschützten Gewächshaus hingegen drückte der Anblick der Tomaten jedem Gärtner ein breites Grinsen ins Gesicht.

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Zitat vom Chef: „Mach schnell Fotos, so gut waren die noch nie“
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Und die Moral von der Geschicht: Freilandtomaten sind trotz eines sehr frühen Pflanztermins eine Risikokultur. Der große Aufwand einer Frostschutzbedeckung mit Vlies lohnt sich nur in relativ trockenen Jahren. Im Freiland bringen in feuchten Jahren Paprika/Peperoni oder Auberginen besseren Ertrag als Tomaten. Diese zwei Kulturen sind zwar auch sehr wärmeliebend, kommen aber mit einer hohen Feuchte sehr viel besser zurecht.
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Das sind Auberginen der Sorte Zora von Bingenheimer im Freiland Mitte  August.

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