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Kartoffeln beim Vorglühen

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Kartoffeln sind sehr anfällig für Kraut und Braunfäule. Diese wird durch den Pilz Phytophthora infestans hervorgerufen. Der Pilz braucht eine warme und feuchte Witterung für seine Entwicklung und findet in nassen Sommern ideale Bedingungen. Aber auch in normalen Jahren ist im biologischen, ungespritzen Anbau die Fäule nicht zu verhindern.
Neben der Auswahl phytophthora-toleranter Sorten, spielt eine möglichst schnelle Entwicklung die wichtigste Rolle, wenn es um gute Kartoffelernten geht.
Um einen extra Vorsprung herauszuholen, werden die Pflanzkartoffeln einige Wochen (2-4) vor der Pflanzung in eine helle Umgebung gestellt. Dabei treiben die Knollen aus und bilden kurze, stabile Triebe, die später im Boden schnell loswachsen können.

Monster – Rote Bete

Rote Bete sind zweijährige Pflanzen, sie speichern im ersten Jahr ihre ganze Kraft in der Wurzel. Nach der Ruhepause im Winter stecken sie diese in die Bildung der Samen.
Im Profi-Anbau werden sie meistens  schon klein als Bundware geerntet. Groß werden lässt man sie zur Verarbeitung in Konservenfabriken, oder zum Einlagern und Verkauf in den ersten Wintermonaten als „Frischware“.
Dieses Exemplar der Sorte ‚Robuschka‘ hat Ende Dezember eine stattliche Größe erreicht und eignet sich wunderbar für die Lagerung in einer feuchten, sandgefüllten Kiste. Je nach Temperatur bleibt Rote Bete so mehrere Wochen bis Monate genießbar.

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Radieschenernte

Radieschen werden auf Wochenmärkten und im Supermarkt fast ausschließlich „mit Laub“, also mit den Blättern angeboten.
Damit wird vor allem gezeigt, dass die Ware frisch ist. Radieschen werden im Profianbau direkt aus dem Boden heraus gebündelt und in Kisten gestapelt. So sind sie bei 0-1°C und 95% Luftfeuchtigkeit ca. eine Woche lang in Top-Qualität lagerfähig.
Im Lauf längerer Lagerzeit verliert das Laub die grüne Farbe und setzt zuerst an Druckstellen meist matschige Fäulnis an.

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Im eigenen Anbau ist es am günstigsten, wenn man die Blätter noch auf dem Beet entfernt.
Ansonsten ziehen sie, vor allem unter warmen und trockenen Lagerbedingungen, sehr schnell das Wasser aus der Wurzelknolle.
Wird das Laub entfernt, bleiben Radieschen im normalen Kühlschrank doppelt so lange knackig und frisch.
Das gleiche gilt für alle anderen Wurzelgemüse, sowie Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzeln oder Knollensellerie.