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März – Pflanzung 2015

Trotz Vliesbedeckung sind gefrohrene Jungpflanzen Anfang März keine Seltenheit. Lässt man sie in Ruhe vollständig auftauen, hat man keine Schäden zu erwarten.

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Mit einer Lochwalze werden Löcher in den Boden gedrückt. Dann muss man die Setzlinge nur noch einsetzen und leicht mit Erde bedecken.

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Ein paar tausend Jungpflanzen und noch viel mehr Samen freuen sich über die Sonne.

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Im Endspurt Vlies und Beregnung aufgebaut: Die warmen Tage können kommen. Der Wetterbericht sagt beste Keimbedingungen voraus.

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Die ersten Jungpflanzen sind da

Gartenbau ist immer auch ein Pokerspiel. Es gibt im mehrjährigen Mittel zwar Konstanten, aber die gelten immer nur plusminus einiger Tage bis Wochen.
Anfang März kommt in der Regel die erste Möglichkeit etwas zu säen oder zu pflanzen. Dabei dauert das Zeitfenster, in dem die Bodenfeuchtigkeit passt oft nur Stunden bis Tage – ein Eiertanz.

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Hätte man das super Wetter letzte Woche erwartet, wäre ein Liefertermin eine Woche früher optimal gewesen.
Der Hintergrund ist: Die Jungpflanzen sollten so schnell wie möglich in den Boden. Wartet man länger als ca. 10 Tage mit der Pflanzung werden sie überständig: Ein Mangel an Platz und Nährstoffen führt zu Wuchsdepressionen. Eine Möglichkeit das hinaus zu zögern ist die Haltung der Jungpflanzen bei kühlen Temperaturen und trockenen Bedingungen. Das verzögert ihr Wachstum.
Allerdings lässt der letzte Wetterbericht auf eine Pflanzung am Freitag hoffen.
Keine Panik, es gibt keinen Handlungsbedarf. Das Beet-Team macht das für alle. Wir freuen uns schon auf die Ernte im April und Mai.

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Grundbodenbearbeitung

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Wir haben letzte Woche das Beet gepflügt. Die kalte Witterung bot gute Bedingungen. Wir befürchteten schon, dass es dieses Jahr gar nicht mehr frieren würde.

Auf der rechten Seite des Weges werden die Gartenbeete angelegt. Links werden zwei Reihen mit Gemüsebeeten angepflanzt.

Schnecken mögen die wendende Bodenbearbeitung überhaupt nicht. Viele Eigelege aus dem Vorjahr sind aufgedeckt worden und gehen im Frost kaputt.

Aus technischer Sicht braucht man im Frühjahr eine Bodenoberfläche ohne viele Pflanzenreste. Diese würden sich sonst in der Sämaschine verfangen und die Aussaat schwierig oder unmöglich gestalten.

Die Gründüngung (eine Kleemischung) wurde untergepflügt. Man kann noch gut die hellbraunen Wurzeln erkenen. Diese werden sich im Lauf der nächsten Saison zersetzen und wertvolle Nährstoffe freigeben.
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Da hat wohl jemand vergessen seine Kartoffeln zu ernten. Viele davon werden im Mai einfach lossprießen und den Gärtnern unverhoffte Kartoffelpflänzchen bescheren.

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