Archiv der Kategorie: Gartenwissen

Grunddüngung mit Maltaflor im März

Wichtig für uns ist ein rein pflanzlicher Dünger. Maltaflor wird aus Malzkeimen und Vinasse aus der Zuckerrübenverarbeitung hergestellt. Die meisten Düngemittel im Bio und Demeter Anbau enthalten tierische Inhaltsstoffe aus der Massentierhaltung. Das möchten wir nicht auf dem Acker. Die Nährstoffzusammensetzung 4-1-5 (NPK) passt ausserdem sehr gut zu den Versorgungsstufen unseres Bodens. So bringen wir den Boden im Frühjahr auf ca. 150kg N/ha. Das ist ausreichend für schwach- und mittelzehrende Gemüsepflanzen.

Ab der nächsten Saison werden wir zusätzlich Luzerne als Gründüngung einsetzen um den Verbrauch von Plastik zu senken. Luzerne (Stichwort: Leguminosen) liefert Stickstoff aus einer Symbiose mit Knöllchenbakterien jedoch keinen der anderen Nährstoffe. Diese sind bis auf Kalium ausreichend im Boden gespeichert. Die Gehalte an Kalium sind inzwischen jedoch hoch genug um die externe Zufuhr zu reduzieren.

Der Kaliumgehalt ist auf unserem Stück Natur so niedrig, weil vor DeinBeet jahrelang nur Mais mit einer sehr einseitigen Düngung angebaut wurde.

Fuxtec Erdbohrer FX-EB152 im ersten Test

Professionelle Maschinen mieten oder billige Maschinen kaufen?
Nach langem Hin und Her habe ich mich beim Benzin-Erdbohrer ausnahmsweise für die zweite Variante entschieden. Mir war die zeitliche Flexibilität wichtiger als der Komfort bei der Nutzung oder die Lebensdauer des Geräts, weil ich es nur sehr selten benutzen werde.

Vorweg:
Der Test des Fuxtec FX-EB152 in trockenem, hartem, mergelig-sandigem Boden ohne größere Steine verlief überraschend gut. Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Mehrwert andere Geräte beim Bohren der ersten Löcher bieten könnten.

Außer einer Verlängerung, Benzin und Mischöl ist im Set wirklich alles enthalten was man sich wünschen kann. Hoffentlich benötige ich das mitgelieferte Werkzeug nicht allzu schnell…

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass an der Verbindung von Getriebe und Motor sowie an der Verbindung von Getriebe und Rahmen jeweils eine Schraube fehlt. Vermutlich liegt das an der Konstruktion des Getriebegehäuses, das an dieser Stelle einfach viel zu eng konstruiert wurde. Ich werde versuchen die Schrauben nachzurüsten. Ist das ein Faktor für den günstigen Preis?

Ansonsten macht der Benzin-Erdbohrer einen guten Eindruck. Alle Schrauben sind fest angezogen. Natürlich kann man von den Komponenten zu diesem Preis keine Spitzenqualität erwarten. Vor allem die Schweißnähte sind eher von minimalistischer Art. 

Nach der 10-minütigen Aufwärm- und Einlaufphase im Standgas  (laut Anleitung) standen zuerst ein paar Testlöcher auf dem Programm. Die Fliehkraftkupplung greift ungefähr ab Halbgas und der Erdbohrer fängt an sich zu drehen. Er hat ausreichend Kraft. Sogar ein paar kleinere, ca. 5 cm große Steine waren kein Problem. Gemütlich konnte der kleine Motor sich an den harten Einsatz gewöhnen. Bei zu geringer Drehzahl riecht man schnell die Kupplung, deswegen wollte ich die Einlaufphase des Motors nicht zu lang gestalten.

Das eigentliche Projekt war etwas anstrengender, da ständig das gelockerte Material mit der Bohrschnecke aus dem Bohrloch herausgezogen werden muss. Trotzdem war das 1,50 m tiefe, 20 cm breite Loch innerhalb von etwa 15 Minuten fertig.

Den Drainagespaten hatte ich als Backup-Lösung am Start. Benötigt habe ich ihn erfreulicher Weise nicht.

Anmerkungen:

Nein, ich werde von niemandem gesponsert. Ich habe das Gerät ganz normal im Baumarkt gekauft.

Allerdings mag ich erkennbar ehrliche Testberichte. Deswegen habe ich mich entschieden, selbst damit anzufangen. 

Falls es in Zukunft Schwierigkeiten mit dem Gerät geben sollte, werde ich diesen Erfahrungsbericht natürlich aktualisieren.
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